Meine Themen und Highlights in 2025
Mein Jahresrückblick zeigt dir, wie dieses Jahr für mich war – mit vielen unterschiedlichen Herausforderungen und Abenteuern durchzogen.
Es gab Veränderungen, und besonders die unerwarteten waren für mich sehr anstrengend. Dabei gab es auch einige Tiefen und Momente der Verzweiflung. Da ich generell eine positive und lösungsorientierte Person bin, kommt das nicht immer so nach außen zum Vorschein.
Auch unter anderem dank meiner Ausbilderin und Tutorin aus der individualpsychologischen Beraterausbildung bin ich zum Teil gut begleitet durch diese Zeit gekommen.
Beginn in ein großes Abenteuer
Der Start in die 3-jährige Ausbildung war nicht nur für mich sehr aufregend und bot große Wachtums Möglichkeiten für mich als auch für meine Jungs. In den ersten paar Monaten habe ich immer organisiert, dass einer der beiden Jungs beim Oma oder der Familie eines Kumpels übernachtetet haben. Denn im letzten Jahr gab es viel Streit zwischen den beiden Brüdern, die aus meiner Sicht oft handgreiflich wurde. Daher hatte ich kein gutes Gefühl die beiden gemeinsam allein zu Hause zu lassen, Auch wenn sie mit 13/14 und 15/16 Jahren durchaus alt genug dafür waren über ein Wochenende im Monat (Freitag nach der Schule bis Sonntagnacht) allein zu bleiben.
Doch zum ungefähr der Mitte des Jahres habe ich dann für mich festgestellt und entschieden, dass ich es ihnen zutrauen muss, damit sie es sich auch selber zutrauen können. Gerade bei Geschwisterstreits ist es oft der Fall, dass sie schlimmer sind, wenn wir Eltern dabei oder in der Nähe sind, um uns in die Streitigkeiten mit einzubeziehen. Der bessere Weg ist natürlich den Kindern zu sagen, dass wir ihnen vertrauen eine eigene Lösung für ihren Konflikt zu finden. Eventuell können wir noch dazu sagen, falls sie doch Hilfe bei der Lösung brauchen, wissen sie ja wo sie dich finden. Den Streitereien zuzuhören, ist für mich immer eine große Herausforderung gewesen. Ich befürchtete, meine Söhne würden einander die Köpfe einschlagen, während ich in einem anderen Bundesland über das Wochenende für meine Ausbildung war.
Ich durfte lernen, dass ich beiden meiner Kinder auch schwierige Situationen zutrauen darf. Zunächst war mir wichtig, dass die ersten gemeinsamen Wochenenden allein, die große Schwester (20) immer mal wieder nach ihnen geschaut hat, bzw. über Nacht bei uns Zuhause war. Danach wussten die beiden, welche Verwandten vor Ort (Oma, Tante, Onkel), Schwester) sie anrufen können, falls es doch mal einen Notfall gibt, bei dem sie Hilfe brauchen.
Natürlich habe ich mich auch abends von meiner Reise aus gemeldet. Das Reisen an sich war für mich eine große Herausforderung, da ich seit meiner Gehirntumor-OP 2020 nur noch eingeschrenkt belasstbar bin. Ein riesen Dankeschön an das Team vom Adler-Pollak-Institut, wo ich meine Ausbildung mache. Bei Bedarf kann ich extra Pausen an den Ausbildungswochenenden einlegen und werde auch sonst so Betreut, wie ich es brauche.
Übrigens falls dich sowas interessiert. Die Ausbildung für indivudualpsychilogische Beratung ist nicht nur toll, wenn man Menschen unterstützen will, sonder viele machen diese Ausbildung auch einfach für ihre persönliche Weiterentwicklung. Falls dich das interessiert gibt es regelmäßig Infoveranstaltungen dazu. Die nächste am 07.01.2026.
Hier einige Impressionen von meinen Reisenwochenenden für die Ausbildung:
Meine Mission / Leitbild und meine Vision
Dieses Jahr habe ich mal meine Mission, mein Leitbild zu Papier gebracht:
Eltern stärken, um Kindern die besten Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes, respektvolles und erfülltes Leben mitzugeben.

Entwurf meiner Mission.
Netzwerken
Dieses Jahr war reich an Möglichkeiten sich Auszutauschen und weiter zu Vernetzten. Um Gemeinsamkeiten und Zugehörigkeit zu finden und zu pflegen.
Positive Discipline auf Deutsch Netzwerkkollegen in Bochum
Dank der Großzügigkeit unserer Kollegen Markus, trafen wir uns zum ersten persönlichen zum Netzwerktreffen in seinen Praxisräumen in Bochum. Einziger Wermutstropfens war, dass aus unserem Netzwerk nicht so viele wie erhofft auch wirklich dabei sein konnten.
Wir haben viel von einander, miteinander und übereinander gelernt. Unsere weiteren Wünsche und Hoffnungen für unser Netzwerk erarbeitetet und die Ergebnisse bei unserem nächsten online PDaD Treffen im April mit allen Kolleg*innen geteilt.
Es hat soviel Spaß gemacht, dass ich hoffe wir treffen uns in 2026 (geplante Vereinsgründung) oder spätesten 2027 wieder.
MomPreneurs – Retreat auf einem Schloß
Wundervoll, wie sich Mütter gegenseitig unterstützen
Dieses Jahr habe ich dank der MomPreneuers (Kerstin Mader) wunderbare, mutige und freudige Momente geteilt.
Während des MomPreneurs Retreats konnte ich mit wunder baren Frauen netzwerken. Auch nächstes Jahr gibt es auf einem anderen Schloss auch wieder ein tolles Retreat. Falls dich das auch interessieren sollte, hier der Link mit weiteren Informationen.
Ausbildung zum Positive Discipline Classroom Educator
Das Jahr fing gleich mit einer tollen Ausbildung aus dem Positive Discipline Universum an. Markus und ich aus unserem PDaD Netzwerk hatten das große Vergnügen die Ausbildung zum Positive Discipline Classroom Educator mit unserem eigenen Kollegen und Positive Discipline Trainer KC Hill zu machen. Das war eine wunderbare Erfahrung.
Gleichzeitig durften wir sehr engagierte Mitarbeitende von Schulen kennenlernen. Unter anderem war auch eine noch nicht ausgebildete Mitarbeiterin einer der Lab Schools dabei. In den sechs Unterrichtseinheiten durfte ich auch von vielen Praxisbeispielen aus dem Schulalltag miterleben. Ich bin so berührt, dass es für Schulkinder bereits Möglichkeiten gibt in so einer ermutigenden und wertschätzenden Schulumgebung zu lernen. Ein wenig traurig werde ich nur, wenn ich daran denke, das meine eigenen Kinder nicht die Gelegenheit hatten in so einer Schulgemeinschaft zu lernen, auch wenn viele Lehrkräfte in unserer Schule die Positive Discipline Ausbildung hatten, so bin ich ja schließlich auch überhaupt dazu gekommen, Dank der Klassenlehrerin meines Jüngstens, hat unsere Schule es nicht darauf angelegt als Lab School Zertifiziert zu werden. Das fällt mir jetzt in der Oberstufe immer wieder auf.
Zitat:
„Wenn eine Blume nicht blüht, verbessert man die Umgebung, in der sie wächst, nicht die Blume selbst.“ – Alexander den Heijer
„When a flower doesn’t bloom, you fix the environment in which it grows, not the flower“. -Alexander den Heijer, Nothing You Don’t Already Know
Weitere schöne und besondere Momente in 2025
- Netzwerktreffen mit den Kolleginnen vom Familienrat-Training
- Geburtstag, insbesonde eigner 50. Geburtstag

Jahresauftakt mit dem Betriebsrat. Wir haben den Bundestag besucht und haben eine Führung durch einen Abgeordneten der SPD erhalten.
Mein 2025-Fazit

Das habe ich Ende 2024 erstellt und mir für dieses Jahr über den Schreibtisch gehängt.
Natürlich hat nicht alles so geklappt. Ich bin ein Mensch und Menschen sind unvollkommend. Es geht auch nicht immer darum alles zu schaffen. Für mich ist es wichtig, dass es immer eine Lösung gibt und ich nicht aufgebe auch wenn es mal länger dauert oder komplizierter ist als gedacht oder erwartet.
Worauf bin ich 2025 stolz?
- Mein Engagement für PDaD (Positive Discipline auf Deutsch)
Ich bin nicht nur Teil der Steuergruppe, die die Richtung unseres Netzwerkes unterstützt und vorantreib. Falls du mehr darüber wissen willst findest du hier den Jahresrückblick von Positive Discipline.
Auch wenn mein Vorsatz, mit dem 1 – 2 Mal im Monat einen Blockartikel zu schreiben und zu veröffentlichen hat zwar in diesem Jahr nicht geklappt. Gleichzeitig heißt ja nicht, weil es dieses Mal nicht geklappt hat, dass ich diesen Vorsatz komplett aufgebe. In 2026 mache ich einfach einen neuen Versuch damit anzufangen.
Erste Male: Das habe ich 2025 zum ersten Mal erlebt/gemacht.
Wir haben mal online Nachhilfe für Spanisch für eines meiner Kinder ausprobiert. Für uns war es leider nicht mit Erfolg gekrönt. Bis auf das es viel Geld gekostet hat war es von keinem Erfolg gekröhnt. Im gegenteil ich hatte noch einige Schwierigkeiten die Nachhilfe wieder zu beenden. Ich teile hier nicht die Plattform, die wir aus genutzt haben, da nur weil es für uns nicht das richtige und keine gute Erfahrung war, heißt es ja nicht, dass das generell so für alle ist. Menschen sind unterschiedlich und was für den einen funktioniert muss nicht auch für jemand anderen so funktionieren. Weder für mein oder unsere Familie war es allerdings das was gebraucht wurde. Daraus ist auf jeden Fall gefolgt, dass ich nun doch die Bezahlte Version von Duolinge (Super Duolingo – Familienabo) nutzte. Bis dahin war das mir immer zu viel Geld. Allerdings nachdem ich für den Nachhilfeunterricht (1 Mal pro Woche für 45 Minuten) mehr bezahlt hatte als das Jahresabo kostet, habe ich mich nun doch dazu entschieden es zu nutzten. So kann nicht nur mein Kind es nutzten oder auch nicht (genauso wie zuvor auch die angebotene Nachhilfe). So ist auch das üben für mich (ich nutzte die kostenlose Version seit Jahren) viel leichter.
Dieses Jahr habe ich auch zum ersten Mal die Buch Berlin besucht. Zu nächst hauptsächlich um die Autorinnen meiner MomPreneurs Kolleginnen zu unterstützen. Es war ein tolles Erlebnis über die Messe zu schlendern und mit vielen Autor*innen zu sprechen. Ich habe hier auch gleich die Gelegenheit genutzt um die obligatorischen Bücher, die jedes Jahr unter dem Weihnachtsbaum für meiner Kinder liegen, zu erwerben.
Ich wurde von BetterHelp aktive kontaktiert, auch wenn sich herausstellte, dass sie im Augenblick nur mit Studierten Therapeuten und nicht mit psychologischen Beratenden zusammenarbeiten, war das eine spannende Erfahrung.
Oh, ich habe noch etwas zum ersten Mal gemacht und zwar habe ich werden dem MomPreneur Retreat professionnelle Fotos von mir machen lassen.
Welche wichtigen Lektionen hat mir 2025 mitgegeben?
Auch wenn ich es eigentlich weiß, ist mir dieses Jahr nochmal bewusst geworden: Ich kann nicht beeinflussen was meine Kinder machen oder entscheiden. Insbesondere bei Teenagern. Sie müssen ihre eigenen Erfahrungen, einschließlich Fehler, machen. Alles was ich machen kann sicher zu gehen, dass sie wissen, dass ich immer für sie da bin auch wenn sie fallen. Also zur Verfügung stehen für Gespräche (ohne Vorwürfe, auch wenn ich es aus meiner Sicht besser weiß). Klar ist das einfacher gesagt als getan und na klar klappt es nicht immer. Wichtig dabei ist allerdings meine Grundeinstellung.
Was waren meine größten Herausforderungen in 2025?
- monatliche Reisen mit der Bahn durch die Republik für meine Ausbildung
- Fahrradunfall, bis auf geprellte Rippen ist mir zum Glück nichts passiert
- Versensporn, der mich bereits seit über 8 Monten nervt
- Vertrauen / Zutrauen, das meine Jungs an meinem Ausbildungswochenenden es auch ohne mich Zuhause schaffen, da sie schon alt genug sind und einfach nur die Gelegheit brauchen um es auszuprobieren und zu üben.
- Mich auf die Übungen während der Ausbildung einzulassen.
Was ist in 2025 nicht nach Plan gelaufen?
- Mein Mittlerer hat, für mich relative unerwartet seine Oberschule verlassen und sich neuorientiert. Ich freue mich, dass er nun etwas gefunden hat, was für ihn passt. Der Weg dahin war allerdings nicht immer ganz einfach und hatte seine Stolpersteine. Als Mutter war das für mich oft sehr schwierig.
- Regelmäßiges schreiben und veröffentlichen von Blogartikel. Dieses Jahr war ich so sehr mit der Ausbildung und vorallem meinen Privaten- und Familiärenherausforderungen beschäftigt.
Was ist 2025 richtig gut gelaufen
Meine Teilnahme beim MomPreneurs Macherinnen+. Dank der Begleitung von Kerstin Mader konnte ich endlich mein Einsteiger E-Mailserie in meine Welt für 0 € – Weniger Geschrei am Morgen & pünktlich loskommen für dich erstellt. Die E-Mailserie ist zwar fertig, aber die Landingpage dafür noch nicht. Trotzdem kannst du sie bereits ausprobieren und mir gerne ein Feedback dazu geben. Über das folgende Formular kannst du dich direkt anmelden.
Ich bin schon gespannt, was du davon hälst und wie ich dich sonst noch unterstützen kann.
Mein 2025 in Zahlen
- 111 Instagram Follower
- 22 Facebook Follower
- je 50 Mutmach-Montag & Zitat der Woche Posts auf Instagram, Facebook, LinkedIn
- 30 Newsletter-Abonnenten
- 21 Adventskalenderanmeldungen
- 2 Familienrat-Training Netzwerktreffen
- Ausbildung zur Individualpsychologischen Beraterin
- Abschluß des 1. Ausbildungsjahr mit 9 (von 10) Ausbildungs-Wochenenden & 2 -Blockwochen
- 22 Berichte zu den emutigenden Beziehungsqualitäten
- 1 Semesterarbeit
- 3.073.559 Schritte, ca. 3..148,5 km gelaufen
- Duolingo-Streak von 593 Tagen (Spanisch, Englisch und seit neustem auch Schach)
- öfter mit dem Fahrrad als mit dem ÖPNV ins Büro gefahren
Mein Ausblick auf 2026
Was ich 2026 anders (besser) mache
- Hinterfragen, was mich davon abhält Schritte zu gehen, die mich sichtbar machen. Ich weiß was ich mache kann einen großen Unterschied für Familien machen, so wie für mich und meine Familie.
- Ich weiß, dass mein Perfektionismus mich oft davon abhält gemachtes, auch herauszugeben oder zu bewerben. Allerdings kann ich dich nicht unterstützen, wenn ich nicht rausgehe. Vielleicht geht es dir ja ähnlich. Ich weiß ich habe mich früher oft alleine gefühlt. Allerdings merke ich immer wieder, das es anderen auch so geht, wenn ich mutig genug bin darüber zu sprechen.
So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten
Um dir weiter einen Eindruck von meiner Arbeit zu machen kannst du natürlich mir natürlich auf Social Media Folgen oder dich zu einem meiner nächstern Schnupperworkshops anmelden. So bekommst du den besten Einblick in meine Arbeit und ob ich zu dir passe. Noch mehr Spaß macht es gemeinsam mit mit Freund*innen.
Meine paar meiner Ziele für 2026
- Weiter regelmäßig Mutmach-Montag und Zitat der Woche Posts bereitstellen.
- Wieder mit dem Bloggen anfangen und regelmäßiger interessante Inhalte für dich teilen. (Schreibe gerne in die Kommentare was dich genau interessiert und worüber ich dir mehr erzählen soll.)
- Stressfrei die wichtigsten Dinge in meinem Leben erledigen. Das so oft wie möglich zu schaffen, gelingt mir wenn ich meine Woche regelmäßig vorab realistisch plane. Ich persönlich schaffe es aktuell (2025) noch nicht regelmäßig umzusetzten, aber seit dem ich Megan Sumrell (The Pink Bee) vor ein paar Jahren kennen gelern habe gelingt es mir jedes Jahr besser. Falls für dich Englisch kein Problem ist empfehle ich dir mal ihr kostenloses Training. Sie ist ist Expertin für Zeitmanagement von Frauen und insbesondere Müttern. Hier der Link zur Anmeldung zum Training. (Partnerlink)
Falls es dich interessiert findest du hier einen Link zum YouTube Video zum Interview was Megan mit mir geführt hat. - Mein Motto für 2026 heißt: Dranbleiben, mit kleinen Schritten komme ich auch vorwärts.






















































Liebe Alexandra,
danke für deinen offenen Rückblick. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel du in diesem Jahr gestemmt und gleichzeitig weiter vorangebracht hast. Dein Weg zeigt, wie viel möglich ist, wenn man drangeblieben bleibt, auch wenn’s holprig wird. Für 2026 wünsche ich dir gutes Gelingen bei allem, was du dir vorgenommen hast.
LG Dana
Liebe Alexandra
Mir hat dein Rückblick sehr gefallen. Vor allem die vielen Bilder haben mich toll durch dein Jahr geführt. Es war bestimmt sehr kraftvoll deine Mission zu Papier zu bringen. Eltern zu stärken ist eine wahnsinnig wertvolle Aufgabe. Ich wünsche dir weiterhin viel Elan und Erfolg für deine Ziele. Alles Gute für 2026!
Liebe Grüße aus der Zentralschweiz,
Edith
Liebe Edith,
Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meinen Jahresrückblick zu lesen.
Ich wünsche dir alles Gute für 2026.
Liebe Grüße, Alexandra